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Blick über die Dächer von Peine

Peine - Stadt, Land, Fluss

Durch die Wälder durch die Auen, durch adrette Dörfer mit alten Bäumen und bunten Gärten.
So viel Weite, so viel Himmel, der jeden Tag, oft jede Stunde, anders aussieht. Unsere Gegend befreit und lässt durchatmen. Sie ist voller Überraschungen. Hier ein verträumter Badesee, dort ein Storchennest, hier ein Flusslauf, dort eine saftige Weide, auf der Pferde grasen, hier ein paar Rehe, dort ein blühendes Rapsfeld.
Mittendrin in dieser Landschaft mit viel Natur und doch so nah an Hannover und Braunschweig liegt Peine. Fast 50.000 Menschen leben hier in dieser Stadt, die alles hat, was so dazugehört. Vor allem Peiner gehören dazu. Das sind aufgeschlossene Menschen, die auf ihre Stadt stolz sind.

Sture Niedersachsen? Nicht die Bohne! Sie haben Lebensart. Sie machen die Peiner Wirtschaft stark, aber sie sind gern auch mal aus dem Häuschen, wenn gemeinsam gefeiert wird.

Das geht besonders gut, wenn Eulenmarkt ist oder Highland Gathering oder Freischießen oder Straßenfest oder Kneipenbummel oder Boßelturnier oder Vereinsvergnügen oder Gartenparty oder wenn - "nur mal so" - ein "offenes Bier" gefragt ist.

Peine - Wirtschaft und Leben

Getreide in Händen mit Hafenkran im Hintergrund

Zu einer lebenswerten Stadt gehört ein florierendes Wirtschaftsleben. Peine hat es: Neben einer lebendigen Innenstadt mit attraktiven Geschäften bietet Peine verkehrsgünstig gelegene Gewerbe- und Industriegebiete, darunter auch moderne Unternehmensparks, die nicht nur Existenzgründer mit besten Arbeitsbedingungen versorgen.

Peine ist eine Stadt der gewerblichen Vielfalt. Oder, wie schon vor Jahren einer unserer Bürgermeister sagte: "Peines Stärke ist Stahl und Härke".

Neben dem modernsten Elektrostahlwerk Europas beherbergt die Stadt zahlreiche Betriebe der kunststoffverarbeitenden Industrie, Schreibwarenhersteller, Unternehmen der Telekommunikations- und Unterhaltungstechnik und noch vieles andere mehr ...

Das wellige Land drumherum ist ein Ergebnis der Eiszeit, und zugleich ein Kulturland. Noch immer von der Landwirtschaft geprägt aber auch mit allem versehen, was es so an Lebens-Mitteln gibt.

Mittel zum guten Leben, dazu gehören urige Kneipen ebenso wie anspruchsvolle Restaurants. Einkaufsmöglichkeiten und all das, was mit Lebensqualität gemeint ist. Gute Lebens-Mittel eben.

Nette Leute gehören dazu, hübsche Plätzchen, an denen man sich und seiner Familie eine Bleibe schaffen möchte. Und Herzlichkeit des Willkommens, mit denen Menschen aufgenommen werden, die nur mal kurz Peines Drumrum kennen lernen möchten. Bis zum lieb gewinnen ist es dann nur noch ein kleiner Schritt.

Peine - Freizeit und Kultur

Bassist

Sportler sind gut aufgehoben in Peine und Drumrum. Kaum eine Disziplin, die hier nicht ihre Freunde hat. Bogenschießen gewünscht? Kein Problem. Kanufahren? Bitte sehr. Vereine in Hülle und Fülle. Segelflieger gibt es, Laufgruppen auch. Und was ist mit Boßeln? Ruhig Blut, nur nicht nörgeln. Hier werden friesrichtige Turniere ausgetragen.

Breiter als hier kann Breitensport eigentlich nicht sein. Wer drei Leute aus dem Peiner Land kennen lernt, bekommt es gesprächsweise mit -unbescheiden geschätzt- vier, fünf verschiedenen Sportarten zu tun.
Fragen Sie mal jemanden. Vielleicht lernen Sie einen neuen Freund kennen, vielleicht zeigt er Ihnen sein Reitpferd, vielleicht entpuppt er sich aber auch als Schachspieler und zieht Pferde (die er nicht füttern muss) lediglich über das Brett.

Gerhard Lucas Meyer, der Mann, der Peine zur Stahlstadt machte, baute ein Walzwerk; und sein Sohn, Wilhelm Meyer, einen Musentempel gleich dazu, nämlich ein üppig ausgestattetes Theater - nebenbei ein Entgegenkommen an seine Frau, die Schauspielerin war. Seither drücken sich die Größen der Bühnenwelt hier die Klinke in die Hand. Inzwischen gibt es mit dem Forum eine zweite Spielstätte, in der die eher kleineren Formen von Kammerspiel, Kabarett, Konzert und Comedy gepflegt werden.

Kulturstadt Peine.
Dazu gehört die St.-Jakobi-Kirche mit ihrer überwältigenden Innenausmalung ebenso wie das Kreismuseum, in dem der Landkreis Alltagskultur und Peiner Geschichte auf originelle Weise präsentiert.

Und Peines Drumrum ist kulturell auch nicht ohne. Besuchenswert sind in Abbensen ein Kunsttreff, in Gadenstedt die Alte Stellmacherei, in Bülten die Kapelle, in Soßmar Hummers Kultursalon, in Voigtholz eine Kapelle, die Hans Nowak, ein interessanter Maler des 20. Jahrhunderts, erbaute und mit einer Nachempfindung von Leonardos Abendmahl ausstattete, und in Equord eine kleine Nachbildung des Petersdoms, in Vechelde ein barocker Schlossgarten.

Zu viel Kulturangebot für diesen überschaubaren Bereich? Könnte man meinen, aber es sind ja auch die vielen auswärtigen Besucher, die zu Veranstaltungen anreisen. Für sie ist Peine und das Drumrum ein Geheimtipp, der sich jedoch immer mehr rumspricht.

Peine - klassisch kulinarisch

Wochenmarkt

Frisch auf den Tisch. Keine Marotten mit südafrikanischen Erdbeeren im Dezember. Bei uns wird gegessen, was gerade vom Feld und aus dem Garten auf den Tisch kommt. Und da gibt es so einige Spezialitäten.

Spargel. Im Frühjahr sind wir da unschlagbar mit Qualität und Frische. Eben erst in Edemissen oder Wendeburg gestochen, und schon dampfend in Begleitung der neuen Kartoffeln auf dem Tisch. Und Schweine gibt es hier genug. Wichtig für Schnitzel oder Schinken. Kühe gibt es auch. Unverzichtbar wegen zerlassener Butter und Hollandaise.

Ein knappes halbes Jahr weiter: Grünkohl. Der ist für alle da, doch im Detail scheiden sich die Geister. Nimmt man dazu frische oder geräucherte Bregenwurst? Am besten beide. Bauchfleisch muss nicht sein, denn man kocht das Star-Gemüse der Region schon fett genug. Durch den Grünkohl, sagt der schlaue Volksmund, musst du am besten ein ganzes Schwein jagen ...

Und schließlich: Schokolade. Die hat hier immer Saison. Cremig mild, stark schwarz, als zarte Trüffel oder in die Formen der Jahreszeit gegossen direkt aus Deutschlands einzigartigem SchokoMuseum in Stederdorf hier sprudelt sie sogar aus einem "Vulkan".

Dieser Abstecher zur "JR Die Schokoladenfabrik GmbH" lohnt sich nicht nur für ausgemachte Naschkatzen. Hier erfährt man, was man vielleicht schon immer über Schokolade wissen wollte.

Der Museumsrundgang erzählt die rund 3000-Jährige Geschichte des Kakaos und zum guten Abschluss sollte man sich eine Tasse duftende Trinkschokolade im SchokoCafé nicht entgehen lassen.

Peine - Eulen-Geschichten

An Peine muss schon in alten Zeiten etwas drangewesen sein. Alle wollten die Stadt in Besitz nehmen. Die Fürstbischöfe von Hildesheim, die Hannoverschen Könige, die Preußen, die Statthalter Napoleons und später die englischen Besatzer.
Seit 1946 herrscht Ruhe, seither gehört Peine zu Niedersachsen, und zwar zunächst zum Regierungsbezirk Hildesheim (bis 1974) und dann zum Regierungsbezirk Braunschweig (bis Ende 2004).

Begonnen hat alles mit den Herrschaften von Pagin, die uns Peinern freundlicherweise ihren Namen zur Verfügung stellten. Woher er sich ableitet, ist nicht restlos geklärt.
Auf jeden Fall: Pagin mit "a". Daher dann später die Schreibweise Pagina. Das würde in anderem sprachlichen Zusammenhang "Seite" bedeuten und in der Tat: Peine hatte viele Seiten, und die meisten waren früher von Moor umgeben. Die Feinde werden daher oft schon versackt sein, bevor sie ihr Ziel erreichten.

Eine richtige Stadt hat erst Gunzelin von Wolfenbüttel aus Peine gemacht.
Unterhalb der Burg, wo vermutlich eine dörfliche Siedlung bereits vorhanden war, legte er sie an, und mit seinem Wappen stattete er sie aus: Der Wolf springt über zwei Garben. Daher also die typischen Eigenschaften der Peiner: kampfstark, dynamisch, keine Hürde scheuend und der Landwirtschaft eng verbunden. Historisch nicht belegt ist, dass es sich bei den beiden Garben um solche aus Braugerste handelt.

Gunzelinstatue

Auf jeden Fall werden immer wieder gerade zu späterer Stunde in Peine Beobachtungen gemacht, die zu dieser Annahme Anlass geben ...

Dass Herrn Pagins "a" aus dem Stadtnamen verschwunden ist, haben die Peiner offenbar nie verwinden können. Sie sprechen sturweg von "Paane" und machen jedermann auch sonst am liebsten ein "aa" für ein "ei" vor.
Wer irgendwo im Lande eine Frau trifft, die im Schlachterladen "aane Schaabe Baanflaasch" bestellt, darf sicher sein, es mit einer "Paanerin" zu tun zu haben.

Also mit einer Dame aus dem ostfälischen Sprachraum, die vielleicht noch ein wenig des Plattdeutschen mächtig ist, wie es hierzulande - von Dorf zu Dorf verschieden - gesprochen wurde und immer noch gesprochen wird.

Von Dorf zu Dorf - und das in Peine? Aber ja! Zur Stadt gehören seit 1974 nicht weniger als 14 zuvor selbstständige Gemeinden. Dörfer, um es mal deutlich zu sagen.
Diese Eingemeindungen sind ein typisches Beispiel für Peiner Geschichte.

Typisch für die Peiner Geschichte ist auch die Sache mit der Eule. Moment mal - werden Sie jetzt vielleicht denken - erst Wolf, jetzt Eule, was soll das denn nun wieder?!
Ja, mit der Eule hat es so seine ganz besondere Bewandnis. Die hatte nämlich einst (der Legende nach) während der Hildesheimer Stiftsfehde (1519-23) nachts die Wächter der Peiner Burg geweckt, weil die Belagerer heimlich angreifen wollten. Dank ihres Geschreis konnten die Peiner jedoch Ihre Burg erfolgreich verteidigen. Seit damals ist die Eule das Peiner Wahrzeichen und der Wahlspruch der Peiner: "Peine was maket so feste, dat de Ule blev sitten in´n Neste".

Seit 1999 wirbt die Eule als Peiner "Uhlinchen" für die städtischen Veranstaltungen und macht die "Eulenstadt Peine" auch über die regionalen Grenzen hinaus bekannt.

Peine - aktiv entdecken

Stadtführung im Burgpark

Am besten lässt sich unsere Stadt natürlich mit Hilfe der unterhaltsam-informativen Geschichten unserer Gästeführerinnen entdecken. Lassen Sie sich doch von ihnen erzählen, wie aus dem "kleinen Ort" eine blühende Kreisstadt wurde.

Mit offenen Augen durch die "Eulenstadt": Ein geführter Spaziergang richtet das Augenmerk auf so manches bauhandwerkliche Kleinod, sehenswerte Fachwerk- und Gründerzeithäuser und natürlich immer wieder die Eule als "heimliches" Wappentier Peines in vielfältiger Gestalt.

Die Gästeführerinnen wissen interessante, lustige und kuriose Geschichten zur Stadtentwicklung zu erzählen. Neben der Führung durch die Peiner Innenstadt und den Burgpark werden unter anderem auch Rundgänge zur "Dämmerstunde in Peine", "Auf den Spuren Friedrich von Bodenstedts" und "Vor dem Hohen Tore" angeboten. Lassen Sie sich einfangen von der heimeligen Atmosphäre Peines. Sie werden überrascht sein, was sich hier alles entdecken lässt.

Alljährlich gibt es übrigens ein sorgfältig ausgearbeitetes Programm von Sonderführungen. Führungen für Gruppen, zu Geburtstagen, individuelle Rundgänge für Vereine, Schüler, Familienfeste sind jederzeit möglich.

Informieren Sie sich auch dazu einfach direkt bei der Peine Marketing GmbH, Breite Straße 58, 31224 Peine, Tel.: 05171/545556, Fax: 05171/545557, E-Mail: E-Mail senden

© Peine Marketing GmbH

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