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Rathaus

Fragen und Antworten zum Thema: Asyl/Flüchtlinge

Durch den großen Flüchtlingsstrom in den Kriegs- und Krisengebieten steht der Bund, das Land sowie die Kommunen und somit auch die Stadt Peine vor der großen Herausforderung, die ankommenden Flüchtlinge schnellstmöglich unterzubringen.

Die Stadt Peine hat sich das Ziel gesetzt, diese Menschen ordentlich unterzubringen und möglichst schnell zu integrieren.

Dieses wirft natürlich Fragen auf. Wir wollen versuchen, einige davon zu beantworten:

Siehe hierzu auch das Interview mit Herrn Kessler zur Flüchtlingssituation    (Bürgermeister der Stadt Peine bis 31.10.2016).

Woher kommen die Flüchtlinge/Asylbewerber in der Stadt Peine überwiegend?

  • Syrien, Sudan, Serbien, Montenegro, Irak, Afghanistan

Welche Sprachen sprechen die Flüchtlinge/Asylbewerber überwiegend?

  • Arabisch, Persisch, Albanisch, Englisch, Serbisch, Kurdisch, Farsi
  • Nach kurzer Zeit sind bei manchen Flüchtlingen bereits Grundkenntnisse der deutschen Sprache vorhanden.

Wo werden die Flüchtlinge der Stadt Peine untergebracht?

  • Die Neuankömmlinge werden in die städtischen Flüchtlingsunterkünfte der Stadt Peine im Lehmkuhlenweg untergebracht.
  • Um eine schnelle Integration zu ermöglichen, wird versucht, vorrangig Familien in städtische Wohnungen, in Wohnungen der Peiner Heimstätte sowie in Wohnungen von privaten Vermietern weiter unterzubringen.

Betreuung von Flüchtlingen und Asylbewerbern in der Stadt Peine

  • Vor Ort in den Flüchtlingsunterkünften stehen städtische Mitarbeiter und Sozialarbeiter zur Betreuung der Flüchtlinge zur Verfügung. Diese Betreuung erfolgt auch weiterhin, wenn die Flüchtlinge und Asylbewerber in Wohnungen untergebracht sind. Stabsstelle Flüchtlinge
  • Zusätzlich stehen Mitarbeiter u. a. von den Caritas, dem DRK sowie weitere haupt- und ehrenamtliche Betreuer zur Verfügung, die durch die Sozialarbeiter vermittelt werden.

Sicherheit in den Flüchtlingsunterkünften der Stadt Peine

  • Städtische Mitarbeiter, Sicherheitsdienste und Polizei kümmern sich um die Sicherheit in den Flüchtlingsunterkünften.

Ärztliche Betreuung der Flüchtlinge in der Stadt Peine

Bislang standen der Stadt Peine drei ehrenamtlich tätige Ärzte und weitere Helfer zur Verfügung, die mit großem Engagement einmal wöchentlich die medizinische Betreuung der Flüchtlinge übernommen haben. Zwischenzeitlich wurde die Sprechstunde eingestellt, da die Erstversorgung (u. a. Impfschutz etc.) abgeschlossen wurde und die Flüchtlinge mittlerweile selbstständig oder auch mit Unterstützung von Dolmetschern oder Sozialabeitern einen Arzt in der Praxis aufsuchen.

Bisher war es aber notwendig, sich im Krankheitsfall einen Behandlungsschein vom Landkreis Peine abzuholen, bevor ein niedergelassener Arzt aufgesucht werden konnte.

Durch Einführung der Gesundheitskarte/Krankenkarte (siehe hierzu die unten stehenden Artikel aus der Braunschweiger Zeitung sowie der Peiner Allgemeinen Zeitung) ist nun eine schnellere ärztliche Versorgung möglich. Die Asylbewerber/Flüchtlinge erhalten diese Karte beim Landkreis Peine. Sie hat zunächst 6 Monate Gültigkeit und kann bis auf maximal 15 Monate verlängert werden. Diese ist bei dem behandelnden Arzt vorzulegen. Somit entfällt die Notwendigkeit, vor jedem Arztbesuch einen Behandlungsschein ausstellen zu lassen. Für Zahnarztbesuche ist jedoch weiterhin ein Behandlungsschein erforderlich.

Alle Asylbwerber/Flüchtlinge, die von der Stabsstelle Flüchtlinge betreut werden, können sich im Rahmen der Beratungszeiten von den Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern beraten und bedarfsorientiert unterstützen lassen.

Die Kontaktaufnahme erfolgt über die Sozialarbeiter der Stabsstelle Flüchtlinge
unter "Soziale Arbeit".

Braunschweiger Zeitung, 05.10.2016 Asylbewerber/Flüchtlinge erhalten eigene Gesundheitskarte/Krankenkarte 
Braunschweiger Zeitung, 05.10.2016 Asylbewerber/Flüchtlinge erhalten eigene Gesundheitskarte/Krankenkarte
Überschrift Gesundheitskarte Krankenkarte
PAZ, 05.10.2016 Asylbewerber/Flüchtlinge erhalten eigene Gesundheitskarte/Krankenkarte 
PAZ, 05.10.2016 Asylbewerber/Flüchtlinge erhalten eigene Gesundheitskarte/Krankenkarte

Sprachförderkurse der Stadt Peine

Die Stadt Peine sieht in der Erlernung der deutschen Sprache einen wichtigen Schritt zur Integration.

  • Die Sprachförderung der Flüchtlingskinder erfolgt in den städtischen Grundschulen in Sprachförderklassen.
  • Weiterhin werden in den Unterbringungen geförderte Sprachmaßnahmen und durch ehrenamtlich tätige Personen Sprachkurse angeboten.

    Die Koordination erfolgt derzeit durch die Sozialabeiter der Stadt Peine vor Ort.

      Ansprechpartner für die Starterkurse ist Stabsstelle Flüchtlinge
      E-Mail:flchtlngstdt-pnd

Schulpflicht für Flüchtlingskinder

  • Wie für die deutschen Kinder besteht auch für Flüchtlingskinder die allgemeine Schulpflicht. Die Kinder besuchen die städtischen Grundschulen, die Grund- und Hauptschule der Burgschule sowie die weiterführenden Schulen des Landkreises Peine.

    Die Koordination erfolgt derzeit durch die Sozialabeiter der Stadt Peine vor Ort.
    Ansprechpartnerin ist Frau Irina Gen, Tel. 05171/79012-50
    E-Mail: irina.gen@stadt-peine.de

    Klicken Sie auf den folgenden Link und Sie erhalten eine Übersicht der Schulen im Gebiet der Stadt Peine.

      Schulen

Hausaufgabenhilfe für Flüchtlingskinder

Die Koordination der Hausaufgabenhilfe für Kinder erfolgt durch das

Deutsche Rote Kreuz Peine
Ansprechpartnerin ist Frau Dorit Lonnemann
Hegelstr. 9
31224 Peine
Tel. 05171/767512

sowie über die Sozialarbeiter der Stadt Peine vor Ort.
Ansprechpartnerin ist Frau Irina Gen, Tel. 05171/79012-50
E-Mail:irina.gen@stadt-peine.de

Kindertagesstätten für Flüchtlingskinder

  • Es wird versucht, die Flüchtlingskinder in die städtischen Kindertagesstätten unterzubringen, um hier eine schnelle Integration zu ermöglichen.

    Die Koordination erfolgt derzeit durch die Sozialabeiter der Stadt Peine vor Ort.
    Ansprechpartnerin ist Frau Irina Gen, Tel. 05171/79012-50
    E-Mail: irina.gen@stadt-peine.de

    Klicken Sie auf den folgenden Link und Sie erhalten eine Übersicht der städtischen Kindertagesstätten und der Kindertagesstätten der ev. Kirchen im Gebiet der Stadt Peine.

    Kindertagesstätten

Sportangebote für Flüchtlinge

  • Die Nutzung der Sportangebote ist eine weitere gute Möglichkeit zur schnellen Integration. Deshalb sind Flüchtlinge/Aslbewerber dort "Herzlich Willkommen".

    Kreissportbund Peine

Wo kann ich mich in der Flüchtlingshilfe engagieren?

Sind ehrenamtliche Flüchtlingshelferinnen und -helfer versichert?

  • Jeder, der im Auftrag der Stadt Peine eine ehrenamtliche Tätigkeiten übernimmt, wird durch diese entsprechend versichert.

Erweitertes Führungszeugnis für ehrenamtlich Tätige

Der Gesetzgeber hat im Bundeszentralregistergesetz (BZRG)
zum 01.05.2010 in § 30a die Grundlage für das sogenannte erweiterte Führungszeugnis geschaffen.

Zur Sicherstellung des Schutzauftrages bei Kindeswohlgefährdung und der persönlichen Eignung haben ehrenamtlich Tätige im Rahmen der Aufgabe „Flüchtlingshilfe“ in regelmäßigen Abständen von längstens 5 Jahren ein erweitertes Führungszeugnis (Merkmal „OE“) vorzulegen.

Die Erteilung eines Führungszeugnisses ist nach § 4 JVKostG grundsätzlich gebührenpflichtig. Die Gebühr beträgt zz. 13 .

Wenn ein Führungszeugnis für die Ausübung einer unentgeltlich ehrenamtlichen Tätigkeit benötigt wird, gilt diese Gebührenpflicht nicht.
(Siehe hierzu das Merkblatt für die Gebührenbefreiung.)

Bevor Sie ein Führungszeugnis für ein Ehrenamt bei der Stadt Peine bei Ihrer zuständigen Behörde beantragen, wenden Sie sich bitte an die Stabsstelle Flüchtlinge unter der Tel. 05171/7901260 oder E-Mail: fluechtlinge@stadt-peine.de. Von dort erhalten Sie ein Schreiben für die Gebührenbefreiung.

Patenschaften für Flüchtlinge

Wenn Sie Interesse an einer Patenschaft für Flüchtlingsfamilien haben, melden Sie sich bitte beim Verein

Familien für Familien e. V.

Ansprechpartner sind: Dr. Andrea Friedrich und Dr. Henning Meyer

E-Mail: familien-fuer-familien@gmx.de

Internetseite: www.familien-fuer-familien.eu

Wohnungsangebote für Flüchtlinge

Siehe hierzu unsere Seite „Wohnungsangebote für Flüchtlinge

Wovon leben Flüchtlinge/Asylbewerber

Dürfen Flüchtlinge arbeiten?

Quelle: PAZ vom 04.11.2015
Quelle: PAZ vom 04.11.2015

Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie auf der Seite der Bundesregierung

Ausnahme sind 1,05 Jobs:
Sofern diese gemeinnützig und eine zusätzliche Leistung ist. Die Leistung der Flüchtlinge darf also nicht einfach bestehende Jobs ersetzen.

Ist Asylbewerbern ein Kontoöffnung möglich?

Quelle: PAZ 29.10.2015
Quelle: PAZ 29.10.2015

Über den Link Zahlungskontengesetz erhalten Sie weitere Informationen.

Flüchtlinge und Handy

Immer wieder wird die Frage aufgeworfen:

„Wieso ist es möglich, dass sich Flüchtlinge ein Smartphone mit Vertrag leisten können?“

Die meisten Flüchtlinge sind schon vor ihrer Flucht im Besitz eines Smartphones. Diese Smartphone wurden aber speziell für diese Länder hergestellt und haben nicht die Ausstattung, wie wir sie kennen, sondern es handelt sich um eine einfache und meist alte Version. Während der Flucht ist es das wichtigste Mittel sich zu orientieren und Kontakt zu Familienmitgliedern und anderen Flüchtlingen zu haben. Auch dienen Smartphone als Übersetzer, um in fremden Ländern zu kommunizieren.

Die registrierten Flüchtlinge erhalten in Deutschland ein geringes Taschengeld zur eigenen Verfügung. Hiermit finanzieren Flüchtlinge die Unterhaltung. In vielen Ländern und in Deutschland gibt es öffentliche Plätze, wo eine kostenlose Nutzung über WLan möglich ist.

Können Flüchtlinge ihre Familienangehörigen nach Deutschland holen?

Der Familiennachzug ist im Aufenthaltsgesetz – AufenthG geregelt. Voraussetzung ist, dass der Flüchtling den Status „Bleiberecht“ besitzt. Weiterhin muss der Antragsteller über ausreichend Wohnraum verfügen und den Lebensunterhalt der Familie sichern können. Der Nachzug ist auf die Kernfamilie (Ehegatte und minderjährige Kinder ) begrenzt. In einigen Ausnahmefällen ist es auch sonstigen Familienangehörigen möglich. Zuständig ist die Ausländerbehörde.

Ausländerbehörde des Landkreises Peine

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Seite des
Ministeriums für Inneres und Sport

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