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Eulenpfad

Das historische Schmedenstedthaus

Das sogenannte Schmedenstedthaus beherbergt die Stadtbücherei von PeineDas heutige Büchereigebäude wurde 1685 in der Ortschaft Schmedenstedt, mit verziertem Fachwerk und bereits mit Dachziegeln, von einem wohlhabenden Bauern errichtet. 

Bei dem Gebäude handelt es sich um ein Dreiständerhaus, also einer Mischform aus Zwei- und Vierständerhaus. Das bedeutet, die Hauptbalkenlage die den Dachstuhl trägt, ruht auf drei Ständerreihen die der Länge nach im Haus angeordnet sind. Hierbei wird nur eine Außenwand mitgezählt, da die andere keine tragende Funktion hat.

Außerdem bezeichnet man diese Hausform auch als niederdeutsches Hallenhaus. Charakteristisch dafür ist die große, hohe Halle (oder auch Diele/Deele) in der sich das damalige Leben, auf dem ausgestampften Lehmboden, abspielte. Hier befindet sich auch heute noch der Ort der ehemaligen Feuerstelle.

Auf der Vorderseite befindet sich die Grootdör (größte Tür), durch die die vollbeladenen Erntewagen einfuhren. Dieses Tor stand meist offen, um Licht in das ansonsten recht dunkle Haus zu lassen.

Links und rechts der Halle in den Seitenschiffen (Fächern) befanden sich die Stallungen für das Vieh und die Futterkammer. Am Kopfende war die gute Stube (Dönz), eine Kammer und die Flett (Küche). Von der Flett führte eine Stiege in die obere Etage, wo sich ebenfalls noch drei Kammern befanden. Von dort kam man auf den Trocken- und Räucherboden. Dort hingen Wurst und Schinken zum Räuchern, da es zu der damaligen Zeit weder einen Schornstein noch eine andere Form des Rauchabzuges gab und der Rauch einfach unters Dach zog. Im anderen Dachbodenteil, im Trockenboden, lagerte man Heu und Stroh. Der Rauch trocknete außerdem eingefahrenes Getreide, beizte das Korn, vertrieb Ungeziefer und konservierte zusätzlich das Holz.

Um dieses schöne, historische Ambiente möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen, setzte man das älteste Bauernhaus der Region um und integrierte es in das neuentstandene Kultur- und Begegnungszentrum Peines.


Spruch über dem Tor am Schmedenstedthaus


Letzte Aktualisierung: 18.12.09

© Stadt Peine – Der Bürgermeister

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