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Rathaus

Gerhard-Lucas-Meyer-Stiftung

Ziele der Stiftung

Die "Gerhard-Lucas-Meyer-Stiftung" dient der Unterbringung und Betreuung bedürftiger alter Menschen aus der Stadt Peine und der näheren Umgebung. Der Stiftungszweck wird insbesondere durch den Bau von Altenwohnungen und Altenheimeinrichtungen verwirklicht. Die Stiftung ist selbstlos tätig. Neuerdings hat sie sich auch zur Aufgabe gemacht, die Begleitung Sterbender im Sinne des "Hospizgedankens" zu fördern.

Chronologie

Gerhard-Lucas-Meyer-Stiftung

Am 26. Juli 1979 wurde die Stiftung von der Dipl.-Volkswirtin Anna Margret Janovicz, geborene Meyer, und deren Gatten, Dipl.-Ing. Wilhlem Janovicz, gegründet und finanziell ausgestattet. Sie erinnert mit ihrem Namen an den eigentlichen Begründer der Peiner Stahlindustrie, dem Geheimen Kommerzienrat Gerhard Lucas Meyer (1830-1916), eine bedeutende Persönlichkeit der Industriellen Gründerzeit. In ihrem Werk knüpft sie an seine Fürsorge für die Stahlarbeiter an. Frau Janovicz ist seine Enkelin.

Mitten in der Stadt Peine, an das Fußgängern vorbehaltene Einkaufszentrum angebunden, fand am 6. Mai 1980 - zum Gedenken an den Geburtstag von Gerhard Lucas Meyer - die Grundsteinlegung zum 1. Bauabschnitt statt. Die ersten zehn Altenwohnungen konnten am 6. Mai 1981 bezogen werden. Weitere Bauabschnitte folgten in den Jahren 1981, 1983, 1988, 1992 und 1994.

Chronologie im Überblick

26.07.1979
Gründung der "Gerhard-Lucas-Meyer-Stiftung" unter wesentlicher Beteiligung der Enkelin Anna Margret Janovicz, geb. Meyer

06.05.1980
Grundsteinlegung, 1. Bauabschnitt: Neubau von 10 Altenwohnungen "Im Winkel"

06.05.1981
Fertigstellung des 1. Bauabschnitts

30.10.1981
Baubeginn, 2. Bauabschnitt: Neubau von 18 Altenwohnungen "Im Winkel"

06.05.1982
Richtfest, 2. Bauabschnitt

06.05.1983
Einweihungsfeier 2. Bauabschnitt und Grundsteinlegung 3. Bauabschnitt: Neubau von 28 Altenwohnungen an der Wallstraße (Ecke "Winkel")

03.09.1984
Einweihungsfeier, 3. Bauabschnitt

06.05.1988
Grundsteinlegung, 4. Bauabschnitt: Neubau von 21 Altenwohnungen "Im Winkel"

06.05.1989
Einweihungsfeier, 4. Bauabschnitt

06.05.1992
Grundsteinlegung für das "Gerhard-Lucas-Meyer-Haus"

06.05.1994
Fertigstellung Ausbau von zwei Dachgeschoss-Wohnungen Wallstraße 38 + 40 Einweihung "Gerhard-Lucas-Meyer-Haus" mit 40 Altenwohneinheiten

06.05.1996
Einweihung des Innenhofes des ehemaligen Lyzeums sowie des Tages-, Nacht- und Kurzzeitpflegebereiches mit 15 Pflegeplätzen im ehemaligen Lyzeum Peine

06.05.1999
Unterzeichnung der Rahmenvereinbarung mit dem Landkreis Peine für die Einrichtung der "Gerhard-Lucas-Meyer-Station" im Kreiskrankenhaus Peine

09.12.1999
Einweihung der "Gerhard-Lucas-Meyer-Station" im Kreiskrankenhaus Peine

06.05.2000
Festakt zum 20-jährigen Bestehen der Stiftung im Rathaus Peine

26.07.2004
Festakt zum 25 -jährigen Jubiläum der Stiftung

Die Voraussetzungen für den Erhalt einer Wohnung sind:

- mindestens 62 Jahre
- mindestens zwei Jahre wohnhaft in Peine bzw. Umgebung
- guter körperlicher und geistiger Zustand. Die Stiftung bietet keine Leistungen des "Betreuten Wohnens" an
- kein hohes Einkommen, da der Bau der Wohnungen mit Sozialmitteln gefördert wird
- Brutto-Höchsteinkommen eine Person 12.000,00 / Jahr
- Brutto-Höchsteinkommen zwei Persoen 18.000,00 € / Jahr

Für Detailfragen steht Marlies Vogt sehr gern zur Verfügung.

Schaffung eines Altenwohnbereiches

Mit Hilfe der Stiftung ist mitten in der Stadt als wesentlicher Teil der Innenstadtsanierung ein Altenwohnbereich entstanden. In ihm wohnen zu sozialverträglicher Miete vor allem, aber nicht ausschließlich, ehemalige Mitarbeiter der Stahlwerke, deren Angehörige und Nachkommen. Er besticht nicht nur durch seine Architektur und die Ausstattung seiner Wohnungen, sondern auch durch seine Einbindung in das städtische Leben.

Forum / Schmedenstedthaus

Inmitten dieses Altenwohnbereiches, zu dem auch das evangelische Philipp-Spitta-Seniorenzentrum gehört, liegt das moderne "Forum", Ort städtischer Kulturveranstaltungen, Treffpunkt zum Gedankenaustausch und fröhlicher Freizeit. Angefügt an das Forum ist die für Jedermann offene Altenbegegnungsstätte, des Vereins "Wir sind für Euch da", dessen 1. Vorsitzender Bürgermeister Michael Kessler ist.

Das jetzt als Stadtbibliothek dienende "Schmedenstedthaus" sowie die zu einem Wahrzeichen gewordene "Töpfers Mühle" mit dem städtischen Jugendzentrum liegen ebenfalls in diesem Bereich. In unmittelbarer Nähe befinden sich die evangelisch lutherische Kirche St.-Jakobi, die Superintendentur und das Gemeindehaus der evangelischen Kirche.

Vorstand und Beirat

Die Stiftung wird vom Vorstand geführt. Ihm steht darüber hinaus ein Beirat zur Seite.

In Anerkennung ihrer besonderen Verdienste um das Wohl und das Ansehen der Gerhard-Lucas-Meyer-Stiftung hat der Beirat am 07.10.2006 beschlossen, den Ehrenvorsitz im Beirat der Stifterin und Begründerin der Gerhard-Lucas-Meyer-Stiftung, Frau Anna Margret Janovicz, zu verleihen.
Die feierliche Übergabe der Ehrenurkunde erfolgte am 06.05.2007 durch den Vorsitzenden der Stiftung, Herrn Dr. Willy Boß.

Gerhard-Lucas-Meyer-Haus

Das im Jahr 1994 fertiggestellte, benachbarte Gerhard-Lucas-Meyer-Haus mit 40 Altenwohneinheiten und der dazu gehörende Pflegebereich im ehemaligen Lyzeum werden in hervorragender Weise durch den Philipp-Spitta-Verein geführt, der auch das sich anschließende Altenpflegeheim betreibt. Die räumliche Verbindung beider Häuser ermöglicht eine zentrale Versorgung.

Peiner "Fuggerei"

Wohnungen

Die Stiftung verfügt ingesamt über 79 Wohnungen, 40 Altenwohneinheiten und 15 Pflegeplätze. Mit ihnen und ihrer Nachbarschaft ist in Peine eine "Fuggerei" entstanden, die - bezogen auf die unterschiedliche Größenordnung beider Städte - deutlich größer ist als die im historischen Augsburg. Mehr als 8,5 Millionen € hat die Stiftung in ihre Einrichtung investiert. Sie haben Gesicht und Charakter der Innenstadt verändert und entscheidend mitgeprägt.

Gerhard-Lucas-Meyer-Station

Gemeinsam mit dem Landkreis Peine ist in dessen Krankenhaus, von der Stiftung finanziert, durch bauliche Veränderung am 9. Dezember 1999 die Gerhard-Lucas-Meyer-Station eingerichtet worden. Sie ermöglicht durch eine besondere Ausstattung für Schwerstkranke und Angehörige intensive Pflege und persönliche Betreuung, auch ein humanes und würdiges, von Angehörigen begleitetes Sterben in nichtklinischer Umgebung im Sinne des Hospizgedankens.

Die Stiftung unterliegt staatlicher Aufsicht. Bei Auflösung fällt das Stiftungsvermögen mit Bindung für den Stiftungszweck an die Stadt Peine.

Mehr Infos

Mitglieder des Stiftungsbeirates

Bankdirektor a. D. Hellmuth Dietrich Vorsitzender

Felix Meyer
stellvertretender Vorsitzender

Superintendent a. D. Johannes Küllig

Jürgen Dieckhoff

Dipl.-Ing. Georg Rasch

Renate Mittal

Marlis Vogt

Mitglieder des Vorstandes

Christian Axmann
Vorsitzender & Geschäftsführer

Dipl. Kaufmann Franz Hartmann
stellv. Vorsitzender

Christian Hoffmann

Kontakt

Geschäftstelle der
Gerhard-Lucas-Meyer-Stiftung
Rathaus
Kantstraße 5
31224 Peine

Geschäftsführer:

Christian Axmann
Rathaus, Zimmer 402
Telefon: 05171/49-304;
Fax: 05171/49-318
E-Mail: christian.axmann@stadt-peine.de


Wohnungsvergabe:

Marlies Vogt
Sprechzeiten:

dienstags und donnerstags von 14.00 - 15.00 Uhr im Seniorentreff im Winkel

Telefon: 05171/3167