Zum Inhalt (Access key c)Zur Hauptnavigation (Access key h)Zur Unternavigation (Access key u)
fontsitze
AAA
contrast
OnOff
Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzinformationen
Rathaus

Geschäftsführerwechsel Peine Marketing GmbH

14.02.2020

Stellungnahme der Stadt Peine zum Kommentar der Peiner Allgemeinen Zeitung vom 13.02.2020 zum Ausscheiden des Geschäftsführers der Peine Marketing GmbH, Herrn Thomas Severin.

Forderung nach angemessenem Umgang.

Um Missverständnissen von vornherein vorzubeugen: Der Stadt Peine ist durchaus die wichtige Rolle der Presse bewusst. Im Tagesgeschehen ist es Aufgabe der örtlichen Redaktionen, kritisch mit Entscheidungen und Handlungen der Stadt Peine oder ihrer „Töchter“ umzugehen, diese zu bewerten und auch zu kommentieren. So weit, so gut. Dennoch: Ein seriöser Journalismus zeichnet sich dadurch aus, zwar kritisch, aber jederzeit in der Berichterstattung angemessen und verantwortungsbewusst zu sein. Diesen Anspruch sollte eine führende Tageszeitung auch für ihre Kommentare zum Maßstab des Handelns wählen.

Diesen Anspruch hat die Peiner Allgemeiner Zeitung nach Auffassung der Stadt Peine sowohl bei der Presseberichterstattung als auch in der Kommentierung der Redaktionsleitung vermissen lassen. Anstatt die Information der Stadt über das gesundheitsbedingte Ausscheiden von Herrn Severin sachlich zu bewerten und damit auch die Privatsphäre des Geschäftsführers zu respektieren, werden ausschließlich Sachverhalte bemüht, die zu früheren Zeiten bereits mehrfach kritisiert wurden und damit auch in keinem unmittelbaren Zusammenhang mit der aktuellen Entwicklung stehen. Zum anderen werden Mutmaßungen „das Tischtuch sei doch schon seit langem zerschnitten“ angestellt, die ohne Nachweis mit „gut unterrichteten Kreisen“ gerechtfertigt werden. Unterschiedliche Auffassungen zu Sachentscheidungen gleichzusetzen mit „einem zerschnittenen Tischtuch“ ist schlechter Stil und wird der aktuellen Diskussion nicht gerecht. Dass im Rahmen eines Restrukturierungsprozesses auch Kooperationen mit weiteren örtlichen Akteuren überprüft werden, ist selbstverständlich und Folge der ergebnisoffenen Beauftragung des Fachbüros.

Von einem „sinkenden Schiff“ zu sprechen, ist einfach falsch. Fakt ist, dass das Stadtmarketing einer strukturellen Neuausrichtung bedarf. Und dieser Aufgabe haben sich sowohl Politik als auch Verwaltung gestellt; die Geschäftsführung von Peine Marketing hat von Anfang an deutlich gemacht, diesen Prozess mit aller Kraft begleiten und unterstützen zu wollen. Ebenso ist es nicht zielführend, sich zum jetzigen Zeitpunkt bereits für eine künftige Zusammenlegung von Marketing und wito ohne Kenntnis von Details beider Gesellschaften auszusprechen. Gerade diese Fragestellung soll zz. durch das beauftragte Unternehmen CIMA beantwortet werden. Wenn die Vorschläge des Büros vorliegen, sind alle Akteure herzlich eingeladen, sie zu bewerten und auch eigene Positionen zu vertreten.

Das gesundheitsbedingte Ausscheiden des Geschäftsführers sollte nicht dazu führen, dass das systematische Vorgehen zur Neustrukturierung einer städtischen Tochtergesellschaft durch Aktionismus ersetzt wird!

Bedauerlicherweise hat sich die Redaktionsleitung der Peiner Allgemeinen Zeitung nicht veranlasst gesehen, diese Stellungnahme der Stadt Peine zu veröffentlichen.

(c) Stadt Peine - Der Bürgermeister