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Eulenpfad

Denkmalatlas Niedersachsen

11.08.2020

Denkmalpfleger vor Ort unterwegs

In den nächsten Wochen werden Mitarbeitende des Niedersächsischen Landesamts für Denkmapflege in der Stadt Peine unterwegs sein, um den Denkmalbestand vor Ort mit dem Verzeichnis abzugleichen. Ziel ist es, in Zusammenarbeit mit der Unteren Denkmalschutzbehörde, die im Verzeichnis geführten Denkmale der Stadt und der Ortsteile unter denkmalatlas.niedersachsen.de öffentlich zugänglich zumachen.

Der „weiße Schwan“ in Peine befindet sich in einem Fachwerkhaus aus der Mitte des 17. Jahrhunderts. Das Gebäude ist seit 1988 ein eingetragenes Baudenkmal. (Cordula Reulecke,NLD)
Der „weiße Schwan“ in Peine befindet sich in einem Fachwerkhaus aus der Mitte des 17. Jahrhunderts. Das Gebäude ist seit 1988 ein eingetragenes Baudenkmal. (Cordula Reulecke,NLD)

In Niedersachsen sind zurzeit etwas über 100.000 Bau- und Kunstdenkmale sowie rund 25.000 archäologische Denkmale in der Datenbank des Landesamts für Denkmalpflege (NLD) verzeichnet. Diese Daten zu prüfen, zu aktualisieren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen ist das Anliegen des Projekts »Denkmalatlas Niedersachsen«. Es wird mit einer Projektlaufzeit bis 2023 im Masterplan Digitalisierung der Niedersächsischen Landesregierung gefördert. Ein erster Teil der Denkmale ist bereits seit Anfang des Jahres online recherchierbar. Zurzeit sind bereits über 10.000 Datensätze veröffentlicht.

Christina Krafczyk, Präsidentin des NLD erläuterte zur Freischaltung des »Denkmalatlas Niedersachsen« die langfristige Ausrichtung des Projekts: »Mit der Online-Stellung des Verzeichnisses der Kulturdenkmale nimmt das Niedersächsische Landesamt für Denkmalpflege seine Aufgabe, die Kulturdenkmale des Landes zu erfassen, zu erforschen, zu bewerten und zu vermitteln, zeitgemäß wahr. Die öffentliche Ver-mittlung des Verzeichnisses stellt einen wichtigen Beitrag dar, um die einzigartige, identitätsstiftenden Kulturlandschaften Niedersachsens für zukünftige Generationen zu bewahren und weiter zu entwickeln.«

Zuletzt wurden die Baudenkmale der Städte Wunstorf, Langenhagen und Gifhorn und die archäologischen Denkmale der Landkreise Celle, Cloppenburg, Gifhorn und Holzminden vollständig online veröffentlicht. Jetzt starten die Mitarbeitenden des Niedersächsischen Landesamts für Denkmalpflege mit der Bearbeitung der Datenbankeinträge für die Bau- und Kunstdenkmale der Stadt Peine. Dies geschieht in enger Abstimmung mit der Unteren Denkmalschützbehörde sowie den Verantwortlichen vor Ort. Ein erster »runder Tisch« fand am 23. Juli 2020 im Rathaus der Stadt Peine statt. Um aktuelle Daten zur Verfügung stellen zu können werden von Mitarbeitenden des Projekts alle Denkmale vor Ort aufgesucht werden. Auch fotografische Abbildungen werden unter Beachtung der rechtlichen Rahmenbedingungen angefertigt.

Danach werden die Baudenkmale der Stadt online recherchierbar für alle Interessierten zur Verfügung stehen. Neben kompakten Übersichten gibt es auch die Möglichkeit differenzierte Suchen durchzuführen oder sich durch denkmal.themen und denkmal.objekte vertiefend mit dem spannenden Kulturerbe des Landes auseinanderzusetzen. Weiterführende Informationen, online zugängliche Sammlungsbestände und Fachpublikationen ergänzen das Angebot. Der Denkmalatlas Niedersachsen eröffnet so neue Perspektiven für die wissenschaftliche Erforschung der niedersächsischen Denkmallandschaft und für alle Ebenen der kulturellen Bildungsarbeit bis hin zum Kulturtourismus.


Kooperationspartner:
Das NLD entwickelt den Denkmalatlas Niedersachsen mit der Verbundzentrale des Gemeinsamen Bibliotheksverbunds in Göttingen (VZG), die die technische Basis des Portals betreibt. Mit der VZG wird auch ein Personenregister zu Niedersächsischen Architekt*innen und Künstler*innen aufgebaut. Die im Bereich denkmal.ressourcen zur Verfügung gestellten Sammlungsbestände werden in Kooperation mit dem Portal Kulturerbe Niedersachsen präsentiert. Der denkmal.viewer basiert auf dem neuen Geobasis-Viewer des Landesamtes für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen (LGLN) und zeigt neben aktuellen Karten auch historische Planwerke. Das in der Denkmaldatenbank gesammelte Wissen wird sukzessive weiter vertieft, durch die Zusammenarbeit mit Forschungspartnern ergänzt und mit anderen Wissensbeständen vernetzt werden.

© Stadt Peine – Der Bürgermeister