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Rathaus

Neues "Jugendhaus" in Essinghausen

26.03.2021

Essinghausen: Neues „Jugendhaus“ vorgestellt

Das zum neuen „Jugendhaus“ umgebaute ehemalige Lehrerwohnhaus in Essinghausen wurde jetzt Bürgermeister Klaus Saemann und Vertretern des Ortsrates Essinghausen/Duttenstedt vorgestellt.

In dem bereits 1856 erbauten Haus ist fortan der städtische Jugendtreff untergebracht. Ebenso findet die örtliche Junggesellschaft künftig dort ihr Domizil.

„Mit unserer kommunalen Jugendarbeit fördern wir die gesellschaftliche Beteiligung und die Mitgestaltung durch junge Menschen“, sagt Saemann, „ich bin sehr froh, dass wir mit dem neuen Jugendhaus in Essinghausen hervorragende Bedingungen für diese so wichtige Arbeit schaffen konnten.“

Auch die Variante, dass im gleichen Gebäude eine neue Heimstatt für die Junggesellschaft gefunden werden konnte, sei gelungen umgesetzt worden.

Das bestätigt Ortsbürgermeister Günter Schmidt: „Die Jugendarbeit hat eine enorm wichtige Funktion im gesellschaftlichen Leben Essinghausens und in einer Zeit, in der sich Geschäfte und Institutionen aus dem Dorf zurückziehen, freuen wir uns natürlich über einen Treffpunkt im Ort.“

„Es sei gut, dass es nun auch wieder eine räumliche Basis für die Junggesellschaft und andere örtliche Vereine gebe, ergänzt seine Vertreterin Sara Pohl.

Hintergrund:
Junggesellschaft und Jugendtreff waren bislang in einem Holzhaus auf dem benachbarten Gelände der Grundschule Essinghausen untergebracht. Dieses fiel einem für das aktuelle Schul-Neubau-Projekt erforderlichen Abriss zum Opfer, sodass Ersatz geschaffen werden musste.
„Für rund 400.000 Euro haben wir unter planerischer Leitung der städtischen Architektin Ines Baumann-Rockel im Erdgeschoss zwei 60 und 70 Quadratmeter große, helle und lichtdurchflutete Clubräume mit Küchen und einem gemeinsam zu nutzenden Sanitärbereich hergestellt“, erläutert Henrik Kühn, städtischer Amtsleiter für Bildung und Kultur, beim Ortstermin, „das Obergeschoss wird bislang nicht genutzt und dient derzeit als Lagerraum.“

Eine Nutzung des Jugendhauses sei theoretisch ab sofort möglich, aufgrund der Lockdown-Beschränkungen verschiebe sich dieses jedoch auf jeden Fall beim Jugendtreff bis mindestens zum Ende der Osterferien.

Und dann stehe auch bald die Fertigstellung der Außenfassade an: „Die Ausschreibung hierfür läuft bereits und wir hoffen, Giebel und Fassade im Frühsommer fertigstellen zu können“, sagt Kühn.

(Von links) Christian Jansing (Stadtjugendpflege), Henrik Kühn (Amtsleiter Bildung & Kultur), Ines Baumann-Rockel (Architektin bei der Stadt Peine), Günter Schmidt (Ortsbürgermeister der Ortschaft Essinghausen / Duttenstedt), Klaus Saemann (Bürgermeister der Stadt Peine), Sara Pohl (stellvertretende Ortsbürgermeisterin der Ortschaft Essinghausen / Duttenstedt)
(Von links) Christian Jansing (Stadtjugendpflege), Henrik Kühn (Amtsleiter Bildung & Kultur), Ines Baumann-Rockel (Architektin bei der Stadt Peine), Günter Schmidt (Ortsbürgermeister der Ortschaft Essinghausen / Duttenstedt), Klaus Saemann (Bürgermeister der Stadt Peine), Sara Pohl (stellvertretende Ortsbürgermeisterin der Ortschaft Essinghausen / Duttenstedt)
(c) Stadt Peine - Der Bürgermeister