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Eulenpfad

Neujahrsempfang 2018

09.01.2018

der Stadt Peine...

Der Neujahrsempfang der Stadt Peine fand am Montag, 8. Januar 2018, im Peiner Forum statt.

Peines Bürgermeister Klaus Saemann konnte insgesamt rund 210 Gäste zum Auftakt des neuen Jahres begrüßen.

Unter den Gästen waren auch die Hauptpersonen des Abends: Die mit verschiedenen Preisen zu ehrenden Peinerinnen und Peiner, die sich auf unterschiedlichste Art und Weise ehrenamtlich engagieren.

Folgende Ehrungen hat Bürgermeister Klaus Saemann vorgenommen:


Bürgerpreis der Stadt Peine

Mit dem Bürgerpreis der Stadt Peine wurden Frau Ute Stöhr und Herr Gerhard Hasselbach ausgezeichnet.

Ute Stöhr
Frau Stöhr hat sich nach ihrer Zeit im aktiven Berufsleben, zuletzt als Sozialarbeiterin beim Jugendamt des Landkreises Peine, in den Kirchenvorstand der Friedenskirchengemeinde wählen lassen. Dem Kirchenvorstand, in dem sie als verantwortungsbewusste und zuverlässige Kirchenvorsteherin sehr geschätzt wurde, gehörte sie bis 2012 an.
Außerdem engagierte sie sich bereits 2001 für den Weltladen und übernahm regelmäßige Ladendienste und von 2013 bis heute ist sie im Vorstand tätig.
Darüber hinaus gehörte Ute Stöhr im Jahre 2002 zu den Gründungsmitgliedern der Peiner Tafel.
Von der Friedenskirchengemeinde wurde sie als Vertreterin in der AG Sozialstation benannt. Eine Aufgabe, der sie mit großer Kompetenz über viele Jahre bis zum Ausscheiden aus dem Kirchenvorstand nachgekommen ist.
Seit mittlerweile 15 Jahren organisiert Frau Stöhr den Besuchsdienst der Friedenskirchengemeinde, entwirft Vorlagen von Grußkarten, begleitet ein Team von ehrenamtlichen Besuchsdienstmitarbeiterinnen und -mitarbeitern und führt selbst unzählige Besuche zu Geburtstagen und besonderen Anlässen bei den Seniorinnen und Senioren in der Kirchengemeinde durch.
Auch in anderen Bereichen des Gemeinwesens der Stadt Peine ist Frau Stöhr tätig. Sie gehört seit 17 Jahren dem Verein „Freunde von Heywood“ an und ist seit 2000 auch Vorstandsmitglied.
Als Mitglied des Vorstandes und des Vereins war es von Anfang an eine Selbstverständlichkeit für sie, Gastgeberin für Besucher aus der Partnerstadt Heywood zu sein.
Im Kinderschutzbund, in den sie sich inhaltlich eingebracht hat, ist sie Mitglied und obendrein hat sie sich als Kassenprüferin zur Verfügung gestellt.
Nicht zuletzt begleitete Frau Stöhr als gesetzliche Betreuerin über mehr als 10 Jahre ehrenamtlich eine Frau mit einer geistigen Behinderung bis zu deren Tod.

Gerhard Hasselbach
Herr Hasselbach orientierte sich nach seiner Heirat im Jahr 1974 beruflich um und wechselte von einem Handwerksbetrieb zu der Peiner AG. Dort trat er auch in die IG Metall ein und fungierte schnell als gewerkschaftlicher Vertrauensmann.
Der Krise bei der Peiner AG fiel leider auch sein Arbeitsplatz zum Opfer. Er arbeitete dann bis zum Ausscheiden aus dem Berufsleben im Jahr 2015 bei der Conti Tech Hannover. Hier war er seit 1987 Vorsitzender der Vertrauenskörperleitung. Dieses Mandat behielt er bis 2005. Im Jahre 2001 wurde er dann in den Betriebsrat gewählt.
Darüber hinaus vertrat er engagiert die Interessen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Aufsichtsrat seines Unternehmens.
Außerdem engagierte er sich auch viele Jahre bei der Werksfeuerwehr des Unternehmens.
Im Jahr 2000 war er Gründungsmitglied der Ortsgruppe IG BCE Peine. Hierdurch entstand erstmals auch eine örtliche Präsenz der bedeutenden Industriegewerkschaft in Peine.
Ab 2004 war er 2. Vorsitzender der Ortsgruppe Peine und seit 2011 ist er als 1. Vorsitzender in diesem Gremium tätig.
Der Ortsverband ist der erste Ansprechpartner für Betriebsräte und hat rund 928 Mitglieder in Peine.
Herr Hasselbach verleiht der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IGBCE) eine bedeutende Stimme im Deutschen Gewerkschaftsbund - Kreisverband Peine. Er berät die Mitglieder in arbeits- und sozialrechtlichen Fragen und schafft durch seine Arbeit die Voraussetzungen für erfolgreiches gewerkschaftliches Handeln.


Bodenstedtpreis der Stadt Peine

Mit dem Bodenstedtpreis der Stadt Peine wurde Herr Christian Hoffmann ausgezeichnet.

Christian Hoffmann
Mit ihm ehrt die Stadt Peine einen Mann, der sich viele Jahre auf kulturellem Gebiet, insbesondere als Theaterleiter und als Geschäftsführer des Kulturrings Peine e.V., engagiert hat.
Den Kulturring Peine hat er insgesamt 29 Jahre lang geleitet.
Die Bürgerinnen und Bürger haben ihm viele kulturelle Highlights zu verdanken, denn er hat Prominente, die man aus Film, Fernsehen oder von anderen großen Bühnen kennt, hier zu uns an die Fuhse geholt.
Herr Hoffmann hat in all den Jahren als Leiter des Kulturrings das Programm der nächsten Saison stets mit großer Begeisterung aufgestellt und in Peine bekamen auch Newcomer eine Chance.


Integrationspreis der Stadt Peine

Mit dem Intergrationspreis der Stadt Peine wurde das "Internationale Café" ausgezeichnet. Stellvertretend hierfür nahmen Frau Caroline Gärtner und Herr Ulrich Boldt die Auszeichnung von Bürgermeister Klaus Saemann entgegen.

Internationales Café
Das „Internationale Café“ wurde im Frühjahr 2015 von Jugendlichen mit der Diakonin Caroline Gärtner aus dem Kirchenkreisjugenddienst ins Leben gerufen. Seitdem gibt es jeden Freitagnachmittag in den Räumlichkeiten der Friedensgemeinde das InCa.
Viele Vereine, Verbände und Institutionen bieten dort verschiedenste Angebote an.
Das InCa bietet eine Begegnungsplattform für Menschen mit unterschiedlichem Bildungshintergrund aus verschiedenen Kulturen und Religionen und durch alle Altersschichten.
Von verschiedenen Jugendlichen und Erwachsenen wird das Café liebevoll vorbereitet. Hier bietet sich die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen, Talente und Fähigkeiten bei sich selbst zu entdecken und Angebote von Vereinen kennenzulernen.
Für die Kinder gibt es an den Tagen ein spezielles Angebot im Garten oder in den Räumen der Friedensgemeinde.
Die Arbeit und die Ideen von InCa stagnieren keineswegs, denn es gibt immer neue Ideen oder Projekte, die in Angriff genommen werden.
So gibt es z.B. das Projekt „InCa lass wachsen“, in dem Menschen zusammen gärtnern. Anlässlich des Reformationsjubiläums wurden in verschiedenen Kirchengemeinden Apfelbäume gepflanzt und so zugleich auch neue Begegnungsmöglichkeiten eröffnet.
Außerdem gibt es „InCa auf Reisen“. In den Ferien ermöglicht es Menschen, einen Tag die Sorgen und Nöte zu vergessen und einen Ausflug zu unternehmen.
Dieses Angebot wird von Menschen aus allen sozialen Schichten, mit und ohne Migrationshintergrund, gut angenommen.
Das „Internationale Café“ ist eng vernetzt mit den meisten Gruppen, die sich für die Flüchtlingsarbeit engagieren, beschränkt seine Arbeit aber bewusst nicht nur auf Geflüchtete, sondern bietet ein gut genutztes Angebot für alle Peiner.
Diese Idee, diese Arbeit, lässt sich natürlich nur umsetzen, wenn Menschen hinter dieser Idee stehen und diese in die Tat umsetzen. Die ihre Freizeit opfern, die sich engagieren und sich mit Empathie die Sorgen und Nöte der Café-Besucher anhören. Die Hilfestellungen leisten und nicht müde werden, neue Ideen zu entwickeln, Aktionen anzubieten, die noch mehr Besucher in das Internationale Café locken.


Die Rede von Herrn Bürgermeister Klaus Saemann finden Sie hier :

© Stadt Peine – Der Bürgermeister